AGBs
Inhaltsverzeichnis
- Geltungsbereich
- Vertragsschluss
- Kauf auf Probe
- Widerrufsrecht
- Preise und Zahlungsbedingungen
- Liefer- und Versandbedingungen
- Einräumung von Nutzungsrechten für digitale Inhalte
- Einräumung von Nutzungsrechten für Lizenzschlüssel
- Vertragsdauer und Vertragsbeendigung bei Abonnementverträgen für Waren
- Vertragsdauer und Vertragsbeendigung bei Abonnementverträgen für digitale Inhalte
- Eigentumsvorbehalt
- Mängelhaftung (Gewährleistung)
- Haftung
- Einlösung von Aktionsgutscheinen
- Einlösung von Geschenkgutscheinen
- Anwendbares Recht
- Gerichtsstand
- Alternative Streitbeilegung
1) Geltungsbereich
1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) der epiKshare GmbH (nachfolgend „Verkäufer"), gelten für alle Verträge zur Lieferung von Waren, die ein Verbraucher oder Unternehmer (nachfolgend „Kunde“) mit dem Verkäufer hinsichtlich der vom Verkäufer in seinem Online-Shop dargestellten Waren abschließt. Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart.
1.2 Für Verträge zur Lieferung von Gutscheinen gelten diese AGB entsprechend, sofern insoweit nicht etwas Abweichendes geregelt ist.
1.3 Für Verträge zur Bereitstellung von digitalen Inhalten gelten diese AGB entsprechend, sofern insoweit nicht etwas Abweichendes geregelt ist. Digitale Inhalte im Sinne dieser AGB sind Daten, die in digitaler Form erstellt und bereitgestellt werden.
1.4 Für Verträge zur Bereitstellung von Lizenzschlüsseln gelten diese AGB entsprechend, sofern insoweit nicht etwas Abweichendes geregelt ist. Dabei schuldet der Verkäufer die Bereitstellung eines Lizenzschlüssels zur Nutzung der von ihm beschriebenen digitalen Inhalte oder digitalen Dienstleistungen (nachfolgend „digitale Produkte“) sowie die Einräumung der vertraglich vereinbarten Rechte zur Nutzung der jeweiligen digitalen Produkte. Der Kunde erwirbt kein geistiges Eigentum an dem digitalen Produkt. Für die Beschaffenheit des digitalen Produkts ist die jeweilige Produktbeschreibung des Verkäufers maßgeblich.
1.5 Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
1.6 Unternehmer im Sinne dieser AGB ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
1.7 Gegenstand des Vertrages kann – je nach Produktbeschreibung des Verkäufers - sowohl der Bezug von Waren im Wege einer Einmallieferung als auch der Bezug von Waren im Wege einer dauerhaften Lieferung (nachfolgend „Abonnementvertrag“) sein. Beim Abonnementvertrag verpflichtet sich der Verkäufer, dem Kunden die vertraglich geschuldete Ware für die Dauer der vereinbarten Vertragslaufzeit in den vertraglich geschuldeten Zeitintervallen zu liefern.
1.8 Gegenstand des Vertrages kann – je nach Inhaltsbeschreibung des Verkäufers – sowohl die einmalige Bereitstellung von digitalen Inhalten, als auch die regelmäßige Bereitstellung von digitalen Inhalten (nachfolgend „Abonnementvertrag“) sein. Beim Abonnementvertrag verpflichtet sich der Verkäufer, dem Kunden die vertraglich geschuldeten digitalen Inhalte für die Dauer der vereinbarten Vertragslaufzeit in den vertraglich vereinbarten Zeitintervallen bereitzustellen.
2) Vertragsschluss
2.1 Die im Online-Shop des Verkäufers enthaltenen Produktbeschreibungen stellen keine verbindlichen Angebote seitens des Verkäufers dar, sondern dienen zur Abgabe eines verbindlichen Angebots durch den Kunden.
2.2 Der Kunde kann das Angebot über das in den Online-Shop des Verkäufers integrierte Online-Bestellformular abgeben. Dabei gibt der Kunde, nachdem er die ausgewählten Waren in den virtuellen Warenkorb gelegt und den elektronischen Bestellprozess durchlaufen hat, durch Klicken des den Bestellvorgang abschließenden Buttons ein rechtlich verbindliches Vertragsangebot in Bezug auf die im Warenkorb enthaltenen Waren ab. Ferner kann der Kunde das Angebot auch per E-Mail, per Online-Kontaktformular oder telefonisch gegenüber dem Verkäufer abgeben.
2.3 Der Verkäufer kann das Angebot des Kunden innerhalb von fünf Tagen annehmen,
- indem er dem Kunden eine schriftliche Auftragsbestätigung oder eine Auftragsbestätigung in Textform (Fax oder E-Mail) übermittelt, wobei insoweit der Zugang der Auftragsbestätigung beim Kunden maßgeblich ist, oder
- indem er dem Kunden die bestellte Ware liefert, wobei insoweit der Zugang der Ware beim Kunden maßgeblich ist, oder
- indem er den Kunden nach Abgabe von dessen Bestellung zur Zahlung auffordert.
Liegen mehrere der vorgenannten Alternativen vor, kommt der Vertrag in dem Zeitpunkt zustande, in dem eine der vorgenannten Alternativen zuerst eintritt. Die Frist zur Annahme des Angebots beginnt am Tag nach der Absendung des Angebots durch den Kunden zu laufen und endet mit dem Ablauf des fünften Tages, welcher auf die Absendung des Angebots folgt. Nimmt der Verkäufer das Angebot des Kunden innerhalb vorgenannter Frist nicht an, so gilt dies als Ablehnung des Angebots mit der Folge, dass der Kunde nicht mehr an seine Willenserklärung gebunden ist.
2.4 Bei der Abgabe eines Angebots über das Online-Bestellformular des Verkäufers wird der Vertragstext nach dem Vertragsschluss vom Verkäufer gespeichert und dem Kunden nach Absendung von dessen Bestellung in Textform (z. B. E-Mail, Fax oder Brief) übermittelt. Eine darüber hinausgehende Zugänglichmachung des Vertragstextes durch den Verkäufer erfolgt nicht. Sofern der Kunde vor Absendung seiner Bestellung ein Nutzerkonto im Online-Shop des Verkäufers eingerichtet hat, werden die Bestelldaten auf der Website des Verkäufers archiviert und können vom Kunden über dessen passwortgeschütztes Nutzerkonto unter Angabe der entsprechenden Login-Daten kostenlos abgerufen werden.
2.5 Vor verbindlicher Abgabe der Bestellung über das Online-Bestellformular des Verkäufers kann der Kunde mögliche Eingabefehler durch aufmerksames Lesen der auf dem Bildschirm dargestellten Informationen erkennen. Ein wirksames technisches Mittel zur besseren Erkennung von Eingabefehlern kann dabei die Vergrößerungsfunktion des Browsers sein, mit deren Hilfe die Darstellung auf dem Bildschirm vergrößert wird. Seine Eingaben kann der Kunde im Rahmen des elektronischen Bestellprozesses so lange über die üblichen Tastatur- und Mausfunktionen korrigieren, bis er den Button anklickt, welcher den Bestellvorgang abschließt.
2.6 Für den Vertragsschluss stehen unterschiedliche Sprachen zur Verfügung. Die konkrete Sprachauswahl wird im Online-Shop angezeigt.
2.7 Die Bestellabwicklung und Kontaktaufnahme finden in der Regel per E-Mail und automatisierter Bestellabwicklung statt. Der Kunde hat sicherzustellen, dass die von ihm zur Bestellabwicklung angegebene E-Mail-Adresse zutreffend ist, so dass unter dieser Adresse die vom Verkäufer versandten E-Mails empfangen werden können. Insbesondere hat der Kunde bei dem Einsatz von SPAM-Filtern sicherzustellen, dass alle vom Verkäufer oder von diesem mit der Bestellabwicklung beauftragten Dritten versandten E-Mails zugestellt werden können.
3) Kauf auf Probe
3.1 Bei Auswahl der Option "Bestellung zur Ansicht" (Kauf auf Probe) wird der Vertrag unter der Bedingung geschlossen, dass der Kunde die bestellte Ware innerhalb einer Frist von vierzehn Tagen durch ausdrückliche Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) gegenüber dem Verkäufer billigt oder dass der Kunde die bereits übergebene Ware nicht innerhalb einer Frist von vierzehn Tagen durch ausdrückliche Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) gegenüber dem Verkäufer ablehnt. Die Billigungsfrist beginnt am Tag nach dem Eingang der Ware beim Kunden.
3.2 Während der Billigungsfrist ist der Kunde berechtigt, die ihm gelieferte Ware hinsichtlich Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise zu prüfen und sie für diese Zwecke aufzubewahren. Dabei hat er die Ware im Hinblick auf eine mögliche Rückgabeverpflichtung sorgfältig zu behandeln. Nutzt der Kunde die Ware in einer Art und Weise, die zur Prüfung ihrer Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise nicht notwendig ist, so hat er für einen etwaigen Wertverlust der Ware aufzukommen.
3.3 Erklärt der Kunde innerhalb der Billigungsfrist die Billigung der Ware oder lehnt er die Ware nicht innerhalb der Billigungsfrist ab, so ist er dem Verkäufer zur Zahlung des vereinbarten Kaufpreises verpflichtet. In diesem Fall hat der Käufer den vereinbarten Kaufpreis unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb einer Frist von sieben Tagen auf das Bankkonto des Verkäufers zu überweisen, sofern nichts anderes vereinbart wurde. Die Zahlungsfrist beginnt am Tag nach der Billigungserklärung des Kunden bzw. – sofern eine ausdrückliche Billigung nicht erfolgt – am Tag nach Ablauf der Billigungsfrist. Für die Fristwahrung ist der rechtzeitige Zahlungseingang auf dem Bankkonto des Verkäufers maßgeblich.
3.4 Erklärt der Kunde innerhalb der Billigungsfrist die Ablehnung der Ware, so hat er die Ware innerhalb einer Frist von sieben Tagen auf seine Kosten an den Verkäufer zurückzusenden, sofern nichts anderes vereinbart wurde. Die Frist zur Rücksendung der Ware beginnt am Tag nach der Ablehnungserklärung des Kunden. Zur Fristwahrung genügt die rechtzeitige Absendung der Ware durch den Kunden. Dabei hat der Kunde zur Vermeidung von Transportschäden eine geeignete Transportverpackung zu verwenden.
3.5 Verletzt der Kunde schuldhaft seine Obhuts- und/oder Rückgabepflicht, so ist er dem Verkäufer zum Ersatz des hieraus entstehenden Schadens verpflichtet.
3.6 Das gesetzliche Widerrufsrecht des Kunden wird durch die vorgenannten Bestimmungen nicht berührt.
4) Widerrufsrecht
4.1 Verbrauchern steht grundsätzlich ein Widerrufsrecht zu.
4.2 Nähere Informationen zum Widerrufsrecht ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung des Verkäufers.
4.3 Das Widerrufsrecht gilt nicht für Verbraucher, die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses keinem Mitgliedstaat der Europäischen Union angehören und deren alleiniger Wohnsitz und Lieferadresse zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses außerhalb der Europäischen Union liegen.
5) Preise und Zahlungsbedingungen
5.1 Sofern sich aus der Produktbeschreibung des Verkäufers nichts anderes ergibt, handelt es sich bei den angegebenen Preisen um Gesamtpreise, die die gesetzliche Umsatzsteuer enthalten. Gegebenenfalls zusätzlich anfallende Liefer- und Versandkosten werden in der jeweiligen Produktbeschreibung gesondert angegeben.
5.2 Bei Lieferungen in Länder außerhalb der Europäischen Union können im Einzelfall weitere Kosten anfallen, die der Verkäufer nicht zu vertreten hat und die vom Kunden zu tragen sind. Hierzu zählen beispielsweise Kosten für die Geldübermittlung durch Kreditinstitute (z.B. Überweisungsgebühren, Wechselkursgebühren) oder einfuhrrechtliche Abgaben bzw. Steuern (z.B. Zölle). Solche Kosten können in Bezug auf die Geldübermittlung auch dann anfallen, wenn die Lieferung nicht in ein Land außerhalb der Europäischen Union erfolgt, der Kunde die Zahlung aber von einem Land außerhalb der Europäischen Union aus vornimmt.
5.3 Die Zahlungsmöglichkeit/en wird/werden dem Kunden im Online-Shop des Verkäufers mitgeteilt.
5.4 Bei Auswahl einer über den Zahlungsdienst „Stripe“ angebotenen Zahlungsart erfolgt die Zahlungsabwicklung über den Zahlungsdienstleister Stripe Payments Europe Ltd., 1 Grand Canal Street Lower, Grand Canal Dock, Dublin, Irland (nachfolgend "Stripe"). Die einzelnen über Stripe angebotenen Zahlungsarten werden dem Kunden im Online-Shop des Verkäufers mitgeteilt. Zur Abwicklung von Zahlungen kann sich Stripe weiterer Zahlungsdienste bedienen, für die ggf. besondere Zahlungsbedingungen gelten, auf die der Kunde ggf. gesondert hingewiesen wird. Weitere Informationen zu Stripe sind im Internet unter https://stripe.com
5.5 Bei Auswahl der Zahlungsart Kreditkarte via Stripe ist der Rechnungsbetrag mit Vertragsschluss sofort fällig. Die Zahlungsabwicklung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe Payments Europe Ltd., 1 Grand Canal Street Lower, Grand Canal Dock, Dublin, Irland (im Folgenden: „Stripe“). Stripe behält sich vor, eine Bonitätsprüfung durchzuführen und diese Zahlungsart bei negativer Bonitätsprüfung abzulehnen.
6) Liefer- und Versandbedingungen
6.1 Bietet der Verkäufer den Versand der Ware an, so erfolgt die Lieferung innerhalb des vom Verkäufer angegebenen Liefergebietes an die vom Kunden angegebene Lieferanschrift, sofern nichts anderes vereinbart ist. Bei der Abwicklung der Transaktion ist die in der Bestellabwicklung des Verkäufers angegebene Lieferanschrift maßgeblich.
6.2 Scheitert die Zustellung der Ware aus Gründen, die der Kunde zu vertreten hat, trägt der Kunde die dem Verkäufer hierdurch entstehenden angemessenen Kosten. Dies gilt im Hinblick auf die Kosten für die Hinsendung nicht, wenn der Kunde sein Widerrufsrecht wirksam ausübt. Für die Rücksendekosten gilt bei wirksamer Ausübung des Widerrufsrechts durch den Kunden die in der Widerrufsbelehrung des Verkäufers hierzu getroffene Regelung.
6.3 Handelt der Kunde als Unternehmer, geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der verkauften Ware auf den Kunden über, sobald der Verkäufer die Sache dem Spediteur, dem Frachtführer oder der sonst zur Ausführung der Versendung bestimmten Person oder Anstalt ausgeliefert hat. Handelt der Kunde als Verbraucher, geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der verkauften Ware grundsätzlich erst mit Übergabe der Ware an den Kunden oder eine empfangsberechtigte Person über. Abweichend hiervon geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der verkauften Ware auch bei Verbrauchern bereits auf den Kunden über, sobald der Verkäufer die Sache dem Spediteur, dem Frachtführer oder der sonst zur Ausführung der Versendung bestimmten Person oder Anstalt ausgeliefert hat, wenn der Kunde den Spediteur, den Frachtführer oder die sonst zur Ausführung der Versendung bestimmte Person oder Anstalt mit der Ausführung beauftragt und der Verkäufer dem Kunden diese Person oder Anstalt zuvor nicht benannt hat.
6.4 Der Verkäufer behält sich das Recht vor, im Falle nicht richtiger oder nicht ordnungsgemäßer Selbstbelieferung vom Vertrag zurückzutreten. Dies gilt nur für den Fall, dass die Nichtlieferung nicht vom Verkäufer zu vertreten ist und dieser mit der gebotenen Sorgfalt ein konkretes Deckungsgeschäft mit dem Zulieferer abgeschlossen hat. Der Verkäufer wird alle zumutbaren Anstrengungen unternehmen, um die Ware zu beschaffen. Im Falle der Nichtverfügbarkeit oder der nur teilweisen Verfügbarkeit der Ware wird der Kunde unverzüglich informiert und die Gegenleistung unverzüglich erstattet.
6.5 Selbstabholung ist aus logistischen Gründen nicht möglich.
6.6 Digitale Inhalte werden dem Kunden wie folgt bereitgestellt:
- per Direktzugriff über die Website des Unternehmers
- per Download
- per E-Mail
6.7 Lizenzschlüssel werden dem Kunden wie folgt bereitgestellt:
- per Anzeige auf dem Bildschirm
- per Download
- per E-Mail
7) Einräumung von Nutzungsrechten für digitale Inhalte
7.1 Sofern sich aus der Inhaltsbeschreibung im Online-Shop des Verkäufers nichts anderes ergibt, räumt der Verkäufer dem Kunden an den bereitgestellten Inhalten das nicht ausschließliche, örtlich und zeitlich unbeschränkte Recht ein, die Inhalte zu privaten sowie zu kommerziellen Zwecken zu nutzen.
7.2 Eine Weitergabe der Inhalte an Dritte oder die Erstellung von Kopien für Dritte außerhalb des Rahmens dieser AGB ist nicht gestattet, soweit nicht der Verkäufer einer Übertragung der vertragsgegenständlichen Lizenz an den Dritten zugestimmt hat.
7.3 Soweit sich der Vertrag auf die einmalige Bereitstellung eines digitalen Inhalts bezieht, wird die Rechtseinräumung erst wirksam, wenn der Kunde die geschuldete Vergütung vollständig geleistet hat. Der Verkäufer kann eine Benutzung der vertragsgegenständlichen Inhalte auch schon vor diesem Zeitpunkt vorläufig erlauben. Ein Übergang der Rechte findet durch eine solche vorläufige Erlaubnis nicht statt.
8) Einräumung von Nutzungsrechten für Lizenzschlüssel
8.1 Der bereitgestellte Lizenzschlüssel berechtigt den Kunden zur Nutzung des aus der jeweiligen Produktbeschreibung des Verkäufers ersichtlichen digitalen Produkts in dem dort beschriebenen Umfang.
8.2 Soweit sich der Lizenzschlüssel auf die einmalige Bereitstellung eines digitalen Inhalts bezieht, wird die Rechtseinräumung erst wirksam, wenn der Kunde die geschuldete Vergütung vollständig geleistet hat.
9) Vertragsdauer und Vertragsbeendigung bei Abonnementverträgen für Waren
9.1 Abonnementverträge werden unbefristet, mindestens jedoch für die aus der jeweiligen Produktbeschreibung im Online-Shop des Verkäufers ersichtliche Mindestlaufzeit geschlossen. Der Abonnementvertrag kann während der Mindestlaufzeit mit einer Kündigungsfrist von einem Monat zum Ende der Mindestlaufzeit und nach Ablauf der Mindestlaufzeit jederzeit mit einer Kündigungsfrist von einem Monat gekündigt werden.
9.2 Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt vor, wenn dem kündigenden Teil unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls und unter Abwägung der beiderseitigen Interessen die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses bis zur vereinbarten Beendigung oder bis zum Ablauf einer Kündigungsfrist nicht zugemutet werden kann.
9.3 Kündigungen können schriftlich, in Textform (z. B. per E-Mail) oder in elektronischer Form über die vom Verkäufer auf seiner Website vorgehaltene Kündigungsvorrichtung (Kündigungsbutton) erfolgen.
10) Vertragsdauer und Vertragsbeendigung bei Abonnementverträgen für digitale Inhalte
10.1 Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt vor, wenn dem kündigenden Teil unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls und unter Abwägung der beiderseitigen Interessen die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses bis zur vereinbarten Beendigung oder bis zum Ablauf einer Kündigungsfrist nicht zugemutet werden kann.
10.2 Kündigungen können schriftlich, in Textform (z. B. per E-Mail) oder in elektronischer Form über die vom Verkäufer auf seiner Website vorgehaltene Kündigungsvorrichtung (Kündigungsbutton) erfolgen.
11) Eigentumsvorbehalt
Tritt der Verkäufer in Vorleistung, behält er sich bis zur vollständigen Bezahlung des geschuldeten Kaufpreises das Eigentum an der gelieferten Ware vor.
12) Mängelhaftung (Gewährleistung)
Soweit sich aus den nachfolgenden Regelungen nichts anderes ergibt, gelten die Vorschriften der gesetzlichen Mängelhaftung. Hiervon abweichend gilt bei Verträgen zur Lieferung von Waren:
12.1 Handelt der Kunde als Unternehmer,
- hat der Verkäufer die Wahl der Art der Nacherfüllung;
- beträgt bei neuen Waren die Verjährungsfrist für Mängelrechte ein Jahr ab Ablieferung der Ware;
- sind bei gebrauchten Waren die Mängelrechte ausgeschlossen;
- beginnt die Verjährung nicht erneut, wenn im Rahmen der Mängelhaftung eine Ersatzlieferung erfolgt.
12.2 Die vorstehend geregelten Haftungsbeschränkungen und Fristverkürzungen gelten nicht
- für Schadensersatz- und Aufwendungsersatzansprüche des Kunden,
- für den Fall, dass der Verkäufer den Mangel arglistig verschwiegen hat,
- für Waren, die entsprechend ihrer üblichen Verwendungsweise für ein Bauwerk verwendet worden sind und dessen Mangelhaftigkeit verursacht haben,
- für eine ggf. bestehende Verpflichtung des Verkäufers zur Bereitstellung von Aktualisierungen für digitale Produkte, bei Verträgen zur Lieferung von Waren mit digitalen Elementen.
12.3 Darüber hinaus gilt für Unternehmer, dass die gesetzlichen Verjährungsfristen für einen ggf. bestehenden gesetzlichen Rückgriffsanspruch unberührt bleiben.
12.4 Handelt der Kunde als Kaufmann i.S.d. § 1 HGB, trifft ihn die kaufmännische Untersuchungs- und Rügepflicht gemäß § 377 HGB. Unterlässt der Kunde die dort geregelten Anzeigepflichten, gilt die Ware als genehmigt.
12.5 Handelt der Kunde als Verbraucher, so wird er gebeten, angelieferte Waren mit offensichtlichen Transportschäden bei dem Zusteller zu reklamieren und den Verkäufer hiervon in Kenntnis zu setzen. Kommt der Kunde dem nicht nach, hat dies keinerlei Auswirkungen auf seine gesetzlichen oder vertraglichen Mängelansprüche.
13) Haftung
Der Verkäufer haftet dem Kunden aus allen vertraglichen, vertragsähnlichen und gesetzlichen, auch deliktischen Ansprüchen auf Schadens- und Aufwendungsersatz wie folgt:
13.1 Der Verkäufer haftet aus jedem Rechtsgrund uneingeschränkt
- bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit,
- bei vorsätzlicher oder fahrlässiger Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,
- aufgrund eines Garantieversprechens, soweit diesbezüglich nichts anderes geregelt ist,
- aufgrund zwingender Haftung wie etwa nach dem Produkthaftungsgesetz.
13.2 Verletzt der Verkäufer fahrlässig eine wesentliche Vertragspflicht, ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, sofern nicht gemäß vorstehender Ziffer unbeschränkt gehaftet wird. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, die der Vertrag dem Verkäufer nach seinem Inhalt zur Erreichung des Vertragszwecks auferlegt, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
13.3 Im Übrigen ist eine Haftung des Verkäufers ausgeschlossen.
13.4 Vorstehende Haftungsregelungen gelten auch im Hinblick auf die Haftung des Verkäufers für seine Erfüllungsgehilfen und gesetzlichen Vertreter.
14) Einlösung von Aktionsgutscheinen
14.1 Gutscheine, die vom Verkäufer im Rahmen von Werbeaktionen mit einer bestimmten Gültigkeitsdauer unentgeltlich ausgegeben werden und die vom Kunden nicht käuflich erworben werden können (nachfolgend "Aktionsgutscheine"), können nur im Online-Shop des Verkäufers und nur im angegebenen Zeitraum eingelöst werden.
14.2 Einzelne Produkte können von der Gutscheinaktion ausgeschlossen sein, sofern sich eine entsprechende Einschränkung aus dem Inhalt des Aktionsgutscheins ergibt.
14.3 Aktionsgutscheine können nur vor Abschluss des Bestellvorgangs eingelöst werden. Eine nachträgliche Verrechnung ist nicht möglich.
14.4 Pro Bestellung kann immer nur ein Aktionsgutschein eingelöst werden.
14.5 Sofern sich der Aktionsgutschein auf einen konkreten Wert und nicht auf einen prozentualen Preisnachlass bezieht, muss der Warenwert mindestens dem Betrag des Aktionsgutscheins entsprechen. Etwaiges Restguthaben wird vom Verkäufer nicht erstattet.
14.6 Reicht der Wert des Aktionsgutscheins zur Deckung der Bestellung nicht aus, kann zur Begleichung des Differenzbetrages eine der übrigen vom Verkäufer angebotenen Zahlungsarten gewählt werden.
14.7 Das Guthaben eines Aktionsgutscheins wird weder in Bargeld ausgezahlt noch verzinst.
14.8 Der Aktionsgutschein wird nicht erstattet, wenn der Kunde die mit dem Aktionsgutschein ganz oder teilweise bezahlte Ware im Rahmen seines gesetzlichen Widerrufsrechts zurückgibt.
14.9 Der Aktionsgutschein ist nur für die Verwendung durch die auf ihm benannte Person bestimmt. Eine Übertragung des Aktionsgutscheins auf Dritte ist ausgeschlossen. Der Verkäufer ist berechtigt, jedoch nicht verpflichtet, die materielle Anspruchsberechtigung des jeweiligen Gutscheininhabers zu prüfen.
15) Einlösung von Geschenkgutscheinen
15.1 Gutscheine, die über den Online-Shop des Verkäufers käuflich erworben werden können (nachfolgend "Geschenkgutscheine"), können nur im Online-Shop des Verkäufers eingelöst werden, sofern sich aus dem Gutschein nichts anderes ergibt.
15.2 Geschenkgutscheine und Restguthaben von Geschenkgutscheinen sind bis zum Ende des dritten Jahres nach dem Jahr des Gutscheinkaufs einlösbar. Restguthaben werden dem Kunden bis zum Ablaufdatum gutgeschrieben.
15.3 Geschenkgutscheine können nur vor Abschluss des Bestellvorgangs eingelöst werden. Eine nachträgliche Verrechnung ist nicht möglich.
15.4 Pro Bestellung kann immer nur ein Geschenkgutschein eingelöst werden.
15.5 Geschenkgutscheine können nur für den Kauf von Waren und nicht für den Kauf von weiteren Geschenkgutscheinen verwendet werden.
15.6 Reicht der Wert des Geschenkgutscheins zur Deckung der Bestellung nicht aus, kann zur Begleichung des Differenzbetrages eine der übrigen vom Verkäufer angebotenen Zahlungsarten gewählt werden.
15.7 Das Guthaben eines Geschenkgutscheins wird weder in Bargeld ausgezahlt noch verzinst.
15.8 Der Geschenkgutschein ist nur für die Verwendung durch die auf ihm benannte Person bestimmt. Eine Übertragung des Geschenkgutscheins auf Dritte ist ausgeschlossen. Der Verkäufer ist berechtigt, jedoch nicht verpflichtet, die materielle Anspruchsberechtigung des jeweiligen Gutscheininhabers zu prüfen.
16) Anwendbares Recht
16.1 Für sämtliche Rechtsbeziehungen der Parteien gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der Gesetze über den internationalen Kauf beweglicher Waren. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird.
16.2 Ferner gilt diese Rechtswahl im Hinblick auf das gesetzliche Widerrufsrecht nicht bei Verbrauchern, die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses keinem Mitgliedstaat der Europäischen Union angehören und deren alleiniger Wohnsitz und Lieferadresse zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses außerhalb der Europäischen Union liegen.
17) Gerichtsstand
Handelt der Kunde als Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen mit Sitz im Hoheitsgebiet der Bundesrepublik Deutschland, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag der Geschäftssitz des Verkäufers. Hat der Kunde seinen Sitz außerhalb des Hoheitsgebiets der Bundesrepublik Deutschland, so ist der Geschäftssitz des Verkäufers ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag, wenn der Vertrag oder Ansprüche aus dem Vertrag der beruflichen oder gewerblichen Tätigkeit des Kunden zugerechnet werden können. Der Verkäufer ist in den vorstehenden Fällen jedoch in jedem Fall berechtigt, das Gericht am Sitz des Kunden anzurufen.
18) Alternative Streitbeilegung
Der Verkäufer ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit.
15) Speicherreduzierung und Speichererweiterung
15.1 Automatisierte Verkleinerung von Datenpartitionen: – Der Kunde muss darüber informiert werden, dass die automatische Reduzierung von Datenpartitionen auf unseren Hosting-Servern nicht möglich ist.
15.2 Manuelle Verkleinerung durch einen Techniker: – Wenn der Kunde seine Datenpartition verkleinern möchte, kann dies nur von einem Techniker durchgeführt werden. Hierfür fallen zusätzliche Kosten gemäß der aktuellen Preisliste an.
15.3 Antrag und Kostenberechnung: – Um eine manuelle Reduzierung der Datenpartition zu veranlassen, muss der Kunde einen schriftlichen Antrag an unseren Kundenservice senden. Ein Techniker wird dann die Machbarkeit prüfen und dem Kunden eine Kostenkalkulation vorlegen.
15.4 Terminplanung: – Nachdem der Kunde der Kostenkalkulation zugestimmt hat, wird ein Termin für die manuelle Reduzierung der Datenpartition festgelegt. Der Kunde verpflichtet sich, während dieses Vorgangs angemessene Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen, um einen Datenverlust zu vermeiden.
15.5 Speichererweiterung: – Der Kunde hat jederzeit die Möglichkeit, den Speicher über unser Self-Service-Portal zu erweitern. Die Erweiterung des Speichers selbst ist kostenlos. Die Kosten für den zusätzlichen Speicherplatz werden monatlich gemäß der aktuellen Preisliste in Rechnung gestellt.
16) Umgang mit gelöschten Daten im Papierkorb/Papierkorb/Recycling-Mülleimer
16.1 Die Verwendung des Papierkorbs als normaler Ordner ist verboten: – Der Papierkorb darf nicht als normaler Ordner für Daten oder als archivähnlicher Speicher verwendet werden und dient nur zur vorübergehenden Speicherung von Dateien vor dem endgültigen Löschen.
16.2 Ausschluss von Backups: – Daten in der Mülltonne sind nicht in unseren Backups enthalten und der Kunde wird darauf hingewiesen, dass die Mülltonne nicht als sicherer Speicherort betrachtet werden kann.
16.3 Automatisches Löschen: – Gelöschte Daten im Papierkorb werden automatisch gelöscht, wenn der produktive Speicherplatz erschöpft ist, oder spätestens nach 180 Tagen gemäß den internen Regeln. Es liegt in der Verantwortung des Kunden, wichtige Dateien zu sichern, bevor diese Frist abläuft.
16.4 Unumkehrbarkeit der Löschung: – Nach der automatischen Löschung sind die Daten unwiderruflich verloren und können nicht wiederhergestellt werden. Den Kunden wird erneut empfohlen, keine wichtigen Daten im Mülleimer zu hinterlassen.
16.5 Nutzung von Speicherplatz: – Gelöschte Daten im Mülleimer belegen den primär nutzbaren und gebuchten Speicherplatz des Kunden. Es liegt in der Verantwortung des Kunden, für ausreichenden Lagerraum zu sorgen.
16.6 Haftungsausschluss:– Der Hosting-Provider übernimmt keine Haftung für den Verlust von Daten im Mülleimer, und Kunden werden aufgefordert, ihre Daten regelmäßig zu sichern und den Mülleimer sorgfältig zu verwalten.
17) Verwaltung von Benutzerkonten in Bezug auf Speicheranpassungen
17.1 Verkleinerung oder Löschung von Benutzerkonten: – Benutzerkonten können nicht ohne vorherige Rücksprache mit den Nextcloud One Support-Technikern reduziert oder gelöscht werden, da dies eine Anpassung der Speicherquote erfordert.
17.2 Abhängigkeit von Speicher und Benutzer: – Speicherkontingent und Anzahl der Benutzer sind miteinander verbunden. Die Einstellungen müssen von einem Techniker vorgenommen werden, um eine einwandfreie Funktion zu gewährleisten.
17.3 Löschung von Benutzern in der Benutzeroberfläche: – Die Löschung eines Benutzers kann in der Nextcloud One Benutzeroberfläche vom Kunden selbst vorgenommen werden. Nach dem Löschen ist es notwendig, den Support zu kontaktieren, um die notwendigen Anpassungen der Speicherquote vorzunehmen.
17.4 Gebuchte Nextcloud One-Instanz im Jahresdurchschnitt: – Bei einer Jahresbuchung können die Kosten für bereits gebuchte Benutzerkonten nicht gutgeschrieben oder erstattet werden.
17.5 Monatliche Miete und Reduzierung von Benutzerkonten: – Bei monatlicher Miete kann die Anzahl der Nutzer für den nächsten Rechnungslauf reduziert werden, wenn eine schriftliche Mitteilung mindestens 14 Tage vor Monatsende beim Support eingeht.
18) Verwendung von Gastkonten für zugriffsgeschützte Aktien
18.1 Erlaubte Anzahl von Gastkonten: – Es sind bis zu 5 Gastkonten pro lizenziertem Vollbenutzer erlaubt.
18.2 Persönliche Verantwortung für die Nutzung: – Die Nutzung von Gastkonten liegt in der persönlichen Verantwortung des Kunden, der sicherstellen muss, dass die Anzahl die angegebene Obergrenze nicht überschreitet.
18.3 Benachrichtigung, wenn die Anzahl überschritten wird:– Wenn die Anzahl überschritten wird, wird eine Benachrichtigung an den Kunden gesendet, damit er zusätzliche Lizenzen buchen kann.
18.4 Buchung von zusätzlichen Lizenzen:– Im Falle einer Überschreitung ist der Kunde verpflichtet, die entsprechenden Zusatzlizenzen zu buchen.
19) Nextcloud One Testphase
19.1 Aktivierung der kostenlosen Testoption: – Kunden können Nextcloud One 30 Tage lang kostenlos testen. Der Testzeitraum beginnt, wenn die Instanz aktiviert wird.
19.2 Datensicherung während der Testphase: – Während der Testphase werden die Daten nicht gesichert und können nicht wiederhergestellt werden.
19.3 Umwandlung in ein kostenpflichtiges Abonnement: – Der Kunde kann die Testphase in ein kostenpflichtiges Abonnement umwandeln, indem er die entsprechende Bestellung im Selbstbedienungsportal aufgibt.
19.4 Kontaktmöglichkeit während der Testphase: – Das Kontaktformular steht dem Kunden für Fragen oder Anliegen zur Verfügung.
19.5 Keine garantierten SLAs während der Testphase: – Während der Testphase gelten keine garantierten Service Level Agreements (SLAs).
19.6 Stornierung der Testphase:– Die Testphase muss mindestens 8 Tage vor Ablauf im Selbstbedienungsportal storniert werden, sonst geht sie automatisch in eine kostenpflichtige Phase über.
19.7 Kosten nach der automatischen Umstellung: – Die anfallenden Kosten entsprechen der kostenpflichtigen Position „1-User ‚Small'“ mit monatlicher Abrechnung.
19.8 Keine Verlängerung der Testphase: – Die Testphase kann nicht verlängert werden. Die Daten werden nach 30 Tagen gelöscht.
20. Einschränkungen bei der Nutzung von Nextcloud One als Backup- oder Archivierungslösung
20.1 Grundlegende Nutzung von Nextcloud One: – Nextcloud One ist als File-Sharing-Lösung konzipiert und nicht für eine umfassende Datensicherung oder Archivierung.
20.2 Nutzung als Backup- oder Archivierungslösung verboten: – Dem Kunden wird ausdrücklich empfohlen, Nextcloud One nicht als Backup- oder Archivierungslösung zu nutzen.
20.3 Erforderliche zusätzliche Datensicherung: – Trotz Datensicherung durch Nextcloud One muss der Kunde eine zusätzliche Datensicherung durchführen, um alle Daten ausreichend zu sichern.
20.4 Unterstützung durch das technische Team: – Das technische Team steht zur Verfügung, um bei der Datensicherung zu helfen, wenn der Kunde nicht die Möglichkeit hat, diese selbst durchzuführen.
20.5 Haftungsausschluss: – Nextcloud One übernimmt keine Haftung für Datenverluste oder Schäden, die sich aus der Nutzung als alleinige Backup- oder Archivierungslösung ergeben.
21. Datensicherung in der Nextcloud One Instanz
21.1 Regelmäßige Datensicherung: – Mindestens alle 24 bis 48 Stunden wird eine regelmäßige Datensicherung in der Nextcloud One-Instanz durchgeführt.
21.2 Zweck der Datensicherung: – Die Datensicherung dient der Wiederherstellung von Daten im Falle einer Störung im Nextcloud One Rechenzentrum.
21.3 Von der Datensicherung ausgeschlossen: – Aktivitätsprotokolldateien, Vorschausymbole und der temporäre Cache werden nicht gesichert.
21.4 Datensicherung nicht sichtbar: – Die Datensicherung wird nicht separat angezeigt und ist für den Endkunden nicht sichtbar.
21.5 Wiederherstellung auf Anfrage: – Auf Anfrage kann die Sicherung dem Endkunden als kostenpflichtige Wiederherstellungsoption zur Verfügung gestellt werden.
21.6 Aufbewahrung der Datensicherung: – Die Datensicherung wird 30 Tage lang aufbewahrt.
21.7 Haftungsausschluss: – Nextcloud One übernimmt keine Haftung für Datenverluste oder -beschädigungen, es sei denn, diese beruhen auf grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz.
22. Automatische Updates und Wartungsfenster
22.1 Installation von Updates: – Nextcloud One und Infrastruktur-Updates werden am ersten Mittwoch eines jeden Monats von 17:00 Uhr MEZ bis ca. 20:00 Uhr durchgeführt. 21:00 CET.
22.2 Monatliches Wartungsfenster: – Das monatliche Wartungsfenster ermöglicht geplante Updates und Fehlerbehebungen. Es kann zu einer vorübergehenden Nichtverfügbarkeit kommen.
22.3 Sicherheitsschwachstellen: – Bei sehr kritischen Sicherheitslücken werden Updates ohne vorherige Ankündigung durchgeführt.
22.4 Nichtverfügbarkeit während Wartungsfenstern: – Die Systeme können vorübergehend nicht verfügbar sein und die Kunden werden gebeten, während dieser Zeit keine sensiblen Transaktionen durchzuführen.
22.5 Verantwortung des Kunden: – Der Kunde muss sicherstellen, dass seine Systeme und Anwendungen mit den neuesten Updates kompatibel sind und regelmäßige Backups durchführen.
22.6 Änderungen des Wartungsfensters: – epiKshare GmbH behält sich das Recht vor, das Wartungsfenster bei Bedarf zu ändern oder zusätzliche Wartungsfenster einzuplanen. Die Kunden werden über geplante Änderungen informiert.
23. Aktualisierung der Nextcloud One Version
23.1 Upgrades auf neuere Versionen: – Upgrades sind abhängig von der Verfügbarkeit, um Leistung, Sicherheit und Funktionalität zu gewährleisten.
23.2 Downgrade nicht möglich: – Ein Downgrade auf eine ältere Version ist generell nicht möglich.
24. Verantwortlichkeiten des Kunden für lokale Nextcloud-Komponenten
24.1 Überwachung und Aktualisierungen: – Der Kunde ist verpflichtet, die Überwachung und Aktualisierung der lokalen Nextcloud-Komponenten selbständig vorzunehmen.
24.2 Verantwortung für Probleme: – epiKshare GmbH übernimmt keine Verantwortung für Probleme, die durch veraltete oder nicht aktualisierte lokale Nextcloud-Komponenten verursacht werden.
24.3 Haftungsausschluss: – epiKshare GmbH haftet nicht für Ausfallzeiten oder Beeinträchtigungen aufgrund von Wartungsfenstern oder Nextcloud-Versionen.
24.4 Haftung für die Nicht-Implementierung von Updates: – Jegliche Haftung für Schäden oder Verluste aufgrund der Nichtimplementierung von Updates durch den Kunden ist ausgeschlossen.
25. Änderungen im Nextcloud-Verwaltungsbereich für Nextcloud One Hosting
25.1 Zugangsdaten und administrative Rechte: – Kunden erhalten bei der Lieferung einer Nextcloud One-Instanz Zugangsdaten mit vollen administrativen Rechten.
25.2 Verantwortung für administrative Änderungen: – Der Kunde kann Änderungen vornehmen, aber der Anbieter übernimmt keine Verantwortung für Funktionsprobleme, die durch externe Service-Referenzen verursacht werden.
25.3 Technikerdienst zur Wiederherstellung: – Bei Problemen nach administrativen Änderungen kann der Kunde gegen eine Gebühr einen Techniker buchen.
25.4 Empfohlene Vorgehensweise: – Es wird empfohlen, einen ersten Snapshot für die Wiederherstellung zu erstellen, nachdem Sie administrativen Zugriff erhalten haben.
25.5 Keine Haftung für Datenverluste: – Der Anbieter übernimmt keine Verantwortung für den Verlust von Daten aufgrund von administrativen Änderungen durch den Kunden.
26. Nutzung von Nextcloud One im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen
26.1 Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen: – Der Auftraggeber verpflichtet sich, bei der Nutzung von Nextcloud One alle gesetzlichen Bestimmungen einzuhalten.
26.2 Verbotene Inhalte:– Jede Nutzung für illegale oder unmoralische Inhalte ist verboten.
26.3 Haftungsausschluss: – epiKshare GmbH übernimmt keine Haftung für rechtswidrige Handlungen des Kunden.
26.4 Anwendbares Recht: – Es gilt deutsches Recht. Der Gerichtsstand befindet sich in München.
26.5 Änderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen: – Änderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen können zu Änderungen dieser Nutzungsbedingungen führen.
Diese Nutzungsbedingungen treten am 01.03.2024 in Kraft.
Änderungen der AGBs:
epiKshare GmbH behält sich das Recht vor, diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen jederzeit zu ändern. Die Änderungen werden dem Kunden rechtzeitig mitgeteilt und treten 30 Tage nach der Mitteilung in Kraft, sofern der Kunde nicht innerhalb dieser Frist widerspricht.